Nun werden Fahrregler und 4fach-Schalter mit dem EmpfÀnger per Stecken verbunden
In diesem Fall passen EmpfÀnger, 4fach-Schalter, Flacker-LED und Verteilerplatine hinter die Armaturen. selbst ein kleiner Fahrregler hÀtte hier noch Platz.

07.K800_DSCF3210
07.K800_DSCF3213

Die Motorkabel werden einfach an den Fahrregler geschraubt. Sollte die Fahrtrichtung nicht stimmen, kann entweder am Sender die Polung oder die Kabel selbst vertauscht werden.
Links ist zu sehen, wie ich noch einmal ĂŒberprĂŒft habe, wo die Lötfahnen im Fahrstand herauskommen werden.

08.K800_DSCF3219

Hier nun der Sicherungsplatz mit allen Markierungen und Löcher..

08.K800_DSCF3220
08.K800_DSCF3221
08.K800_DSCF3222

Zum Festschrauben klammern sich die Halter an den Schrauberdreher, so dass auch die Schraube leicht mitgefĂŒhrt werden kann.

Nach dem Einschrauben sieht es so aus, es fehlt nur noch die Sicherung.

09.K800_DSCF3262
08.K800_DSCF3224

Die Schrauben werden gekĂŒrzt, damit sie keinem Kabel im Weg sind.

Hier der fertige “Sicherungskasten”.

08.K800_DSCF3225
08.K800_DSCF3238
08.K800_DSCF3255
10.K800_DSCF3256
09.K800_DSCF3239
10.K800_DSCF3257
10.K800_DSCF3258
10.K800_DSCF3260
10.K800_DSCF3276

Der Schalter erhĂ€lt sechs Kabel angelötet: die mittleren zwei fĂŒr die Akkus, ein Ă€ußeres PĂ€rchen zur Stormverteilerplatine mit dem AkkuwĂ€chter und ein PĂ€rchen zum Ladekabel.

Der Schalter ragt nach hintern heraus, ist dadurch leicht zu erreichen, kommt aber einem Waggon nicht in die Quere.

Zur Tarnung des Hebels habe ich ihn spĂ€ter mit einem StĂŒck roten Schrumpfschlauch getarnt. Wer will, kann noch die Mutter anmalen.

Die LED fĂŒr die Loklaterne wurde spĂ€ter gegen eine rot/weiße ausgetauscht und dem gemeinsamen RĂŒckleiter ein Widerstand angelötet, da sie ĂŒber den Funktionsschalter direkt mit dem Akku verbunden ist. Dann folgte die Isolierung mit Schrumpfschlauch.

Es fehlt noch eine Verteilerplatine fĂŒr die FunktionsausgĂ€nge. Die eine Buchsenreihe wird fĂŒr die RĂŒckleiter rechts auf der Platine eingelötet, die zweite fĂŒr die Leiter zu den verbrauchern rechts auf die Platine. Hier werden auch die Kabel zu den FunktionsausgĂ€ngen des Funktionsschalters angelötet.

Mit 2-Komponenten-Knetkleber habe ich einen Laternenfuß gefĂŒllt, trocknen lassen und wieder herausgezogen. Das ergibt fĂŒr die LED einen Sockel, auf den die Laterne (rechts im Bild) gesteckt werden kann. FĂŒr die LED-Kabel muss noch ein Loch durch Sockel und Lokrahmen gebohrt werden..

Restliche Buchsenleisten dienen als Fixierung ...

... und gleichzeitig als “Werktisch”.

Hier der montierte AkkuwÀchter, wie er die Gesamtspannung des AkkupÀckchens anzeigt.
Die Akkus sind in Serie, also in Reihe geschaltet, was im geladenen Zustand ca. 3 x 4,2 V = 12,6 V ergibt, im Betrieb aber immer noch 3 x 3,6 = 10,8 V, ausreichend fĂŒr die vorbildgerechte Geschwindigkeit dieser Lok.

Ein Blick durch ein Frontfenster des Fahrstands zeigt die Spannung einer einzelnen Akkuzelle. FĂ€llt eine der Zellenspannungen unter 3,3 V, wird Alarm ausgelöst. Es ist dann noch genĂŒgend Akkuladung vorhanden, um den Zug sicher zurĂŒckzufahren. Die Zellenspannung darf 2,75 V nicht unterschreiten.

07.K800_DSCF3227
08.K800_DSCF3214
08.K800_DSCF3215
08.K800_DSCF3216
08.K800_DSCF3217
08.K800_DSCF3218

Damit der EmpfÀnger optimal passt, habe ich die RÀnder der Armaturenblende etwas eingefrÀst bzw. mit einer Zange eingeschnitten.
In der Lok ist diese Operation spÀter nicht mehr zu sehen.

Als Sicherungshalter habe ich solch einen mit Lötfahnen gewÀhlt.

Die StĂ€rke der Sicherung kann anhand der Verbraucher abgeschĂ€tzt werden. 2 - 3 A sollten genĂŒgen, da der Motor maximal 1,2 A aufnimmt. Hinzu kommen noch Verdampfer und LED-Beleuchtung.

So soll es einmal aussehen ...

Einmal zusammengesteckt, dienen die Teile als Schablone, denn LĂ€nge und Löcher fĂŒr die Befestigung mĂŒssen noch an das zu bearbeitende GehĂ€use gezeichnet werden.

FĂŒr die Lötfahnen werden kleine Löcher in das Chassis gebohrt, hier in Fahrtrichtung rechts hinter der Leiter zum Fahrstand, da auf der anderen Seite der Schalter seinen Platz finden wird.

Ein Halter wird schon einmal probehalber eingesetzt.

Hier das Ergebnis.

Nun muss die Lage der kleinen Löcher markiert werden, damit das Blech mittels Anschrauben befestigt werden kann.

Dazu ...

...passt ein Filzschreiber in das Loch. Beide zusammen werden wieder an den Montageort gesetzt, so dass der Stift seine Markierung am GehÀuse hinterlÀsst.

11.K800_DSCF3284
10.K800_DSCF3278
11.K800_DSCF3297
10.K800_DSCF3299
DSCF3300
DSCF3302
DSCF3304

Hier ein Blick in den Fahrstand mit dem gesamten Aufbau. Die Anzeige des WÀchters deutet an, dass als nÀchstes die Gesamtspannung des Akkus angezeigt wird.
Bei Gelegenheit wird der große 15-A-Fahrregler gegen einen Winzling (20 x 17 x 5 mm) fĂŒr 6 A Dauerstrom (10 A kurzzeitig) ausgetauscht.

Das “umgebaute” Balancer-Kabel.

An die Litzen fĂŒr Plus- und Minuspol ist noch ein Ladekabel mit Buchse angelötet, da das LadegerĂ€t einen extra Anschluss fĂŒr den Ladestrom hat. In Arbeit ist ein eigenes LadegerĂ€t, dass letztlich nur mit dem Balancerkabel auskommt.

Die  Steuerelektronik selbst verbraucht nur wenig Strom. Ein Minicomputer, wie ein Rasperry Pi verbraucht schon allein soviel wie der Lokmotor, was den Strom unabhĂ€ngigen  Betrieb deutlich reduziert, wenn nicht wĂ€hrend der Fahrt nachgeladen wird. Dazu braucht man aber wieder unbedingt saubere Schienen  ...

Der erste Test erfolgte mit zwei Zweichachsern, eingeschaltetem Verdampfer und Licht bei etwas mehr als Vorbildgeschwindigkeit (30 km/h statt 25 km/h). Nach 5 Stunden gab der AkkuwÀchter Alarm.Es waren, so die Anzeige beim Laden, 2450 mA verbraucht worden, also 500 mA je Stunde.

Nun der zweite Test, aber mit zwei zusÀtzlichen Zweiachsern und bei Höchstgeschwindigkeit (45 km/h). Zur Info: Allein der Verdampfer benötigt 260 mA. Als Fahrzeit bis Alarm (bei 3,3 V je Zelle) ergaben sich immerhin 3 Stunden. 2640 mA wurden nachgeladen, was einem Verbrauch von rund 900 mA/h entspricht.

Selbst unter schwierigen Bedingungen schafft die Lok allein im Akkubetrieb noch eine Fahrzeit von 3 Stunden. Wird der Verdampfer abgeschaltet, könnte die Fahrzeit wenigstens noch um ein Viertel verlÀngert werden ...

4 bis 5 Stunden reine Fahrzeit sind ein klasse Ergebnis, und das auf beliebigen Gleisen, geputzt oder nicht, DCC oder Analog ... Das bestÀrkt mich, die bisherigen Bleiakkus durch Li-Ionen-Zellen zu ersetzen und weitere Loks auf reinen Akkubetrieb und RC-Steuerung umzubauen.

... viel Spaß beim Nachbau

Da nur der große Fahrregler zur Hand war, findet er seinen Platz im Fahrstand. Das hat auch den Vorteil, dass der Schaltzustand des Reglers mittels dreier LEDs leicht abzulesen ist. Der Fahrregler wird aber bei Gelegenheit ausgetauscht.

LGB 99 5001 - Teil 3
Umbau auf RC-Fernsteuerung mit Li-Ionen-Akkus, Dampf und Licht

RC-Komponenten einbauen

Sicherungshalter und Sicherung

Betriebs- und Ladeumschalter

Frontbeleuchtung nachrĂŒsten

Akku-WĂ€chter im Betrieb

Li-Ionnen-Akkus: Eine Erfolgsgeschichte

Leer
Kurve-rechts
Linie-Horizontal

Betriebswerk

(C) 2011 - 2017 Holger Gatz - Impressum
blog.holger-gatz.de
 

eine Seite weiter
zur Übersicht
eine Seite zurĂŒck
eine Seite weiter
zur Übersicht
eine Seite zurĂŒck
Homepage-Sicherheit