Schneepflug fĂŒr den Winterdienst

Vorgestellt wird ein einfach gebauter Schneepflug, der im Januar 2010 konstruiert wurde und so noch seinen Dienst tut, und das bis zu einer Schneehöhe bis 10 cm (frischer Schnee). Die Idee, eine Wasserrohr zu benutzen stammt aus dem Spassbahnforum.
Da der Wagen leistet echten Winterdienst.

Man nehme einen Knick, aber immernoch mit ca. 4,50 EUR (Stand 2010) akzeptabel.

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Ach ja, als Kleber habe ich Heißkleber genommen. Das geht schnell und lĂ€sst sich ziemlich rĂŒckstandsfrei entfernen, falls etwas nicht richtig sitzt.

Der Kleber auch gut, um das Drehgestell zu fixieren. Jeder kennt das Problem: Zweiachser im Rangierbetrieb schieben geht langsam, allerdings nicht im Schnee.

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Außerdem habe ich dem Wagen Metallachsen spendiert, spĂ€ter fĂŒr die Stromversorgung der Beleuchtung, eines Rauchgenerators (irgendwann soll ja noch ein Ofen dazu), als zusĂ€tzliche Versorgung fĂŒr die schiebende Lok, weil sie den Wagen etwas schwerer machen und bei Schnee besser in der Spur bleiben als Plastikachsen. (Ups, das war ein Satz).

Nach den ersten Versuchen (keine Fotos,  es war zu dunkel) folgende Erkenntnisse:

  • Pappschnee drĂŒckt den Pflug nach unten, so dass sich die hintere Achse anhebt. Hier muss also noch mehr Gewicht auf die hintere Achse.
  • Pappschnee wird problemlos "zerschnitten" und gerĂ€umt, wenn die Lok stark genug ist.
  • Der Toytrainhaken wird gegen etwas stabileres ausgetauscht, da er nicht fest genug hĂ€lt.
  • Es macht verdammt viel Spaß, damit zu fahren.

 

Es fehlen noch  (Reihenfolge ohne Wertung):

  • Zusatzgewichte in die Mitte und auf der Hinterachse
  • Putzschwamm montieren
  • Fenster verschließen, ggf. verglasen
  • Laterne, Innenbeleuchtung und Rauch einbauen
  • Sromabnehmer und Steckdose fĂŒr die Schublok installieren
  • Haken ĂŒberarbeiten
  • seitliche RĂ€umschilder montieren
  • den Wagen lackieren und an das zukĂŒnftige Farbschema der Kf.K.St.B. anpassen

Aber hier noch zwei Bilder vom ersten Testtag, der leider nicht ganz so glĂŒcklich verlief, wie das vorherige Bild aus der Nacht versprach:

Die U nicht stark genug, die Stainz in der Wartung, so musste die 2095 den Winterdienst leisten. Leider erwies sie sich ebenfalls als etwas zu schwach, weil zu leicht. Also schnell 600 gr Blei und Zinn in Teelichtaluschalen gegossen und im Dieseltank verstaut. Und siehe, es reichte

Allerdings machte Vereisungen an den Schienen erhebliche Probleme, so dass auf diversen Streckenteilen der Schneepflug mit der Hand geschoben werden musste. Dabei zeigten die vereisten MetallrĂ€der Ă€rgerliches unrundes Laufverhalten. Plastikachsen sind dann wohl besser. Also wieder etwas fĂŒr den Merkzettel.

Resultat des Tages: Eine freigerÀumte Strecke, ein funktionierender SchneerÀumer und eine 2095 mit Drehgestellschaden, denn auf der letzten Tour bröselte eine Schraube samt Halterung aus dem GehÀuse und der Antrieb hing in der Luft.
Also, damit landet die zweite Lok im  Ausbesserungswerk.
Es gibt eben immer etwas zu tun ..

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... und hier der Film zum Buch, nein, zum Bericht natĂŒrlich!

Alles mit Klebefilm zur Probe montiert, ...

und noch einmal von oben kontrolliert: Es passt sogar am Weichenstellhebel.

Am Toytrainwagen zwei lÀngliche Löcher gebohrt, senkrecht und waagerecht, dann
lÀsst sich die Höhe der Pflugschar besser einstellen.

Zuletzt werden noch zwei Gewichte eingeklebt. Die kann jeder selbst herstellen: FlĂŒssiges Metall in eine leere Teelicht-AluhĂŒlle gegossen und das Alu entfernt, wenn es dabei ohnehin nicht weggeschmolzen ist.

Die nÀchsten Bilder könnten als Schnittmuster dienen: ...

Der untere Abschnitt etwas anders prÀsentiert, ...

... die SeitenlÀngen links und rechts etwas besser angepasst ....

... dann die ĂŒberstehenden Ecken abgesĂ€gt, ...

... damit es am Ende doch noch wie ein Schneepflug aussieht.

... den oberen Teil zurĂŒck geschnitten, die Kanten etwas abgeschliffen ...

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